STEIGER & RIESTERER - vorher/nachher

Ansicht Freiburger Hof vor der Sanierung
Ansicht Freiburger Hof vor der Sanierung

Vorher-Nachher Vergleich

Dachaufstockung Freiburger Hof

Das ehemalige Hotel Freiburger Hof, welches von 1889 bis 1890 an der Freiburger Kaiser-Joseph-Straße nahe dem Martinstor erbaut wurde, hatte ursprünglich eine Mansarddachkonstruktion,die sich über zwei Geschosse erstreckte. Am 27. November 1944 kam es in Folge eines Fliegerbombenangriffs zur Zerstörung der Dachkonstruktion.

ZWISCHENLÖSUNG
Der Wiederaufbau dauerte bis in die 1950er Jahre. Hierbei erhielt das Gebäude ein zusätzliches Vollgeschoss mit einem Satteldach als Abschluss. Dieses Provisorium hatte mehrere Jahrzehnte Bestand. Der Dachraum konnte aufgrund seiner geringen Neigung und Höhe nur als Speicher genutzt werden.  

PLANUNG
Mittlerweile kam es zum Besitzerwechsel – ein Glück für den Freiburger Hof. Zusammen mit den Architekten erkannte der Bauherr das Erweiterungspotenzial. Pläne für eine neue Mansarddachkonstruktion wurden entworfen und bis zum Bauantrag verfeinert und konkretisiert. Auflagen und Vorgaben des Denkmalschutzes waren bei der Planung zu berücksichtigen.

Ansicht Freiburger Hof nach der Sanierung
Ansicht Freiburger Hof nach der Sanierung

RÜCKBAU
Unmittelbar nach Freigabe der Rückbauarbeiten wurde das Satteldach Zug um Zug abgetragen und der Speicherboden zum Schutz vor Niederschlag mit einer Flachdachfolie abgedeckt

NEUERSTELLUNG
Parallel hierzu begann in der Zimmerei der Abbund der 1,25 m breiten Decken- und Dachelemente aus Brettsperrholz. Auf den beiden Aussenwänden und zwei Flurwänden wurden in Längsrichtung die insgesamt vier Schwellenstränge montiert, um die Deckenelemente aufzunehmen. Die freitragende Mansarddachkonstruktion wurde vor Ort auf einer Montagelehre halbseitig vormontiert und auf einer weiteren Hilfskonstruktion für die endgültige Lage positioniert und verschraubt. Die beengte Baustellensituation war in Bezug auf Kranstellung und Anlieferung der Elemente ein relevanter Faktor. Hierbei war die Verwendung Von Elementen mit 1,25 m Breite mit entsprechend geringerem Gewicht folgerichtig.In zeitlicher Überlappung mit den konstruktiven Arbeiten wurde die Dachhaut - Sparrenpfetten mit Dämmung, Hinterlüftungsebene sowie Alu-Blech-Eindeckung auf einer Rohschalung - ausgeführt. Die Gauben wurden elementiert und mittels Kran in die Aussparungen der Mansarddachelemente gesetzt.

SICHTHOLZOBERFLÄCHE
Die Bauherrenentscheidung, die Dachkonstruktion von innen sichtbar zu belassen - zum Teil unbehandelt, zum Teil mit weißem Lasuranstrich - war bei der Arbeitsvorbereitung, beim Abbund und bei den Aufrichtarbeiten eine zusätzliche Herausforderung. Das Raumgefühl im fertigen Zustand bestätigt die Entscheidung jedoch ganz offensichtlich. Auch wurde hierdurch der zeitliche Ablauf in der Ausbauphase deutlich begünstigt.

NUTZUNG
Sechs Monate nach Beginn der Abbrucharbeiten konnte das neue Mansardgeschoss dem Pächter bei einer Einweihungsfeier übergeben werden. Dieser nutzt den hinzugewonnen Raum als Büro- und Konferenzräume.

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Neben dem Ein­bau von Gau­ben bei ei­ner Mo­der­ni­sie­rung schafft eine Dach­auf­stock­ung oft so­gar Platz für eine zu­sätz­liche Woh­nung.

Link zu Referenzen Steiger & Riesterer Zimmerei Staufen

referenzen

Überblick ei­ni­ger Ar­bei­ten für kom­mun­ale, ge­werb­liche und pri­vate Kun­den.